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Frauen im Paradies

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Der Name Muhammad in der Bibel

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Die Nacht der Bestimmung (Lailatu-l-Qadr)

Sie ist eine Nacht, in der die Engel die Erde mit dem Himmel verbinden. Die Nacht, in der die Herzen erleuchtet werden und Genesung finden.

Diese Nacht gehört zu den Höhenpunkten des Monats Ramadan. Es gibt eine Sure über diese Nacht des Schicksals im Quran, die Sure al-Qadr. In dieser Sure heißt es, dass es jedes Jahr eine Nacht gibt, die bedeutender ist als tausend Monate. Diese Nacht ist die Nacht, in der der Quran in das Herz des Propheten Muhammed (Segen und Frieden auf ihm) gesendet wurde. In dieser Nacht steigen die Engel auf die Erde nieder, sie grüßen die gläubigen Diener Allahs, die sich dankbar vor Ihm verbeugen und sagen „Amin” zu deren Gebeten. Dieses einmalige Geschehen hält bis zum ersten Morgenlicht an. Ob wir, liebe Geschwister, in der Nacht des Schicksals Glück und Seligkeit erreichen, hängt also von unseren bewusst vollbrachten guten Taten ab. Wenn in den Überlieferungen steht, dass in diesen Nächten die Höllenstrafe aufgehoben wird, so ist dies das Ergebnis unserer Taten und das Ergebnis unserer Bittgebete und unserer aufrichtigen Reue. In dieser Nacht nehmen wir Einfluss auf unser Leben und es kann sich entscheiden, wie Allah weiterhin mit uns verfährt. Deshalb sollten wir diese Nacht optimal nutzen, in dem wir wach bleiben, den Quran lesen, zur Moschee gehen und versuchen immer mehr gute Taten zu vollbringen und an diesem Ziel festhalten. Allah sagt im Quran: “Und (einen Teil) der Nacht, verbringe ihn damit, zusätzlich für dich. Vielleicht wird dich dein Herr zu einer lobenswerten (Rang-) Stellung erwecken.” (17-79).

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Sahih al-Bukhari

Muhammad ibn Ismaill ibn Ibrahim ibn al-Mughira al-Buchari al-Dschufi so lautet der vollständige Name eines der größten islamischen Gelehrten. Er wurde bekannt unter dem Namen seines Geburtsortes Buchara, der in Usbekistan liegt. Al-Buchari wurde dort am 21. Juli 810 als Kind einer wohlhabenden Familie geboren. Er wurde islamisch erzogen und begann sehr früh mit dem Studium der Hadith-Wissenschaften. Schon im Alter von 16 Jahren begab er sich mit seiner Mutter und seinem Bruder auf die Pilgerfahrt und studierte anschließend bei Gelehrten in Mekka und Medina. Nach 16-jähriger Studienreise, unter anderem durch Basra, Kufa, Syrien und Ägypten, kehrte er nach Nischapur zurück. Er hat bei über tausend Gelehrten seiner Zeit studiert. Später kehrte er wieder nach Buchara zurück und unterrichtete dort in der Moschee. Er starb nach Verbannung in Chartank im Jahr 870.

Der „Sahih” ist das Hauptwerk al-Bucharis, an dem er über 16 Jahre gearbeitet haben soll und das seinen Ruhm in der gesamten islamischen Welt begründete. Er soll aus 600.000 Hadithen rund 2.800 – ohne Wiederholungen im Werk – nach den strengsten Kriterien ausgesucht haben, um sie als „Sahih” in seine Sammlung aufzunehmen. Das Werk steht an erster Stelle der sechs großen Hadith-Sammlungen. Buchari war ein Mann der Tat; er wartete nicht, bis das Erbe unseres Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) verloren ging, er tat alles, um es zu bewahren und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Denn er wusste, dass darin der größte Schatz der Menschheit liegt. Al-Bucharis Werk ist in 97 Bücher unterteilt und unterstreicht mit jedem einzelnen Hadith die islamischen Gesetze und das Wort Allahs. Ein schönes Beispiel für uns, denn die Mühe und Kraft für Allah ist niemals vergebens.

“Unter den Gläubigen gibt es Männer, die das wahr gemacht haben, wozu sie sich Allah gegenüber verpflichteten.” (33:23)

 

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Die letzten 10 Tage im Ramadan

Die letzten zehn Tage des Ramadan sind besonders wertvoll und sollten sinnvoll genutzt werden. So sollten sie angefüllt sein mit dem Gedenken an Allah, mit Ibadah und guten Taten. Das Zurückziehen in die Moschee ist eine sicher überlieferte Sunnah und sollte so gut wie möglich praktiziert werden, um sich voll und ganz auf die Anbetung Allahs konzentrieren zu können. In dieser Zeit findet auch die Laylat-ul-Qadr statt, in der der Gottesdienst so wertvoll ist, wie der Gottesdienst von 1.000 Monaten. Auf eine solche Chance sollte kein Gläubiger verzichten, deshalb müssen die Muslime sich gegenseitig motivieren und ermahnen, um Müdigkeit und Faulheit zu überwinden und den so notwendigen Proviant für das Jenseits zu sammeln.

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Kurze Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man das großartige Leben und Wirken unseres Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) so beschreiben:

Der Prophet Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) wurde um das Jahr 570 n. Chr. in der Stadt Mekka in Arabien als Mitglied des angesehenen Stammes der Quraisch geboren. Seine Abstammung geht auf den Propheten Ismael, den Sohn Abrahams, zurück. Die Quraisch hatten in jener Zeit eine einflussreichste Position inne, weil in Mekka das Heiligtum der Kaaba, das Abraham mit seinem Sohn errichtet hatte, stand. In vorislamischer Zeit war die Kaaba ein Wallfahrtsort für alle Ungläubigen. Sein Vater Abdullah starb schon vor dessen Geburt und seine Mutter Amina, als er sechs Jahre alt war. Er wurde von einer Amme aufgezogen, später dann von seinem Großvater und danach von seinem Onkel Abu Talib aufgenommen. Sie waren Kaufleute und auch Muhammad (Frieden und Segen auf ihm) wurde Kaufmann. Zwar besuchte er keine Schule, aber durch die praktische Ausbildung, erwarb er sich umfassende Kenntnisse. Von seiner Jugend an war er als rechtschaffener Mensch bekannt, was ihm unter seinen Landsleuten den Beinamen al-Amin (der Vertrauenswürdige) einbrachte. Als er älter geworden war, arbeitete für eine reiche Kaufmannswitwe namens Khadidscha. Beeindruckt von seinen Fähigkeiten, besonders auch von seinen Charaktereigenschaften und seiner tadellosen Lebensführung, bot ihm Khadidscha die Ehe an. Sie war zu diesem Zeitpunkt etwa vierzig Jahre alt und Muhammad (Frieden und Segen auf ihm) fünfundzwanzig. Sie führten eine glückliche Ehe.

Die Thora und das Evangelium wurden zu dieser Zeit von den Menschen verändert und aus diesem Grund sandte Allah (erhaben ist Er) den Quran, das eindeutige und unveränderbare Wort Gottes. Bei der Offenbarung des Qurans an unseren Prophet Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) war dieser 40 Jahre alt. Das erste Wort war “Lies!” und Jibril überbrachte Muhammed die erste Offenbarung. Die führenden Personen Mekkas betrachteten seine Botschaft als eine Bedrohung für ihre Gesellschaftsordnung. Aus Muhammads Verkündigung würde nach ihrer Ansicht hauptsächlich die Beseitigung ihrer Götzen und Statuen folgen. Aufgrund der Pilger aus ganz Arabien sicherten aber gerade diese den Mekkanern Einkommen, Ansehen und Einfluss. Zudem fürchteten sie, dass der Verrat an der Religion ihrer Väter üble Folgen haben könnte und dass Sklaven und Unterprivilegierte ihre Rechte einfordern würden. So übten die Ungläubigen Druck auf ihn aus und Muhammed musste nach Medina flüchten. Die Hijra ist der Beginn der islamischen Zeitrechnung Al-Hamdulillah! So begann unsere schöne Religion und durch unseren Propheten wurden die Religion immer weiter verbreitet und ausgerufen.

“Muhammed ist nicht der Vater irgendjemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.” (33:40)

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Die Fremden

Warum fühlt man sich als Muslim in der eigenen Familie fremd? Woher kommt diese Abneigung zur Gesellschaft, in der wir leben? Die Antwort hat uns Allah (erhaben ist Er) schon vor mehr als 1400 Jahren im Quran gegeben.

“Er sagte: „Ich klage meinen unerträglichen Kummer und meine Trauer nur Allah (allein), und ich weiß von Allah her, was ihr nicht wisst.” (9:86)

Es ist ein Zeichen des Guten auf Allahs Weg, liebe Geschwister, dass wir uns fremd und allein gelassen fühlen unter Ungläubigen. Der Freundeskreis, die Familie, alle Menschen, die ungläubig sind, verstehen diesen Weg nicht. Denn Allah hat ihre Augen und ihr Herz verschlossen. So lange sie nicht sehen, so lange werden sie uns abweisen und wir uns fremd fühlen, auch da wo wir zu Hause sind. Der Islam verändert das ganze Leben. Hat man Allahs Liebe erfahren, dann wird man nie mehr zurück wollen zu dem falschen und nur von Menschengesetzen gemachten Leben. Denn mit der Rechtleitung wird man motiviert und schaut nur auf Allahs Gesetze und will diese praktizieren, sonst fühlt man sich nicht wohl. Wenn wir Kontakt zu islamischen Geschwistern halten, dann wird das Fremdsein erträglicher und es geht uns besser. Deshalb sollten wir nicht traurig sein, denn die wahren Gewinner am Jüngsten Tag sind die Fremden und das sind inschaAllah wir, liebe Geschwister.

“Der Islam hat fremd angefangen und wird am Ende wieder zu seinem Fremdsein zurückkehren.”

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Die Prüfung und der wahre Verlierer

“Oder meint ihr in das Paradies einzugehen, ohne dass Allah diejenigen erkennt, die unter euch gekämpft haben, und (ohne) dass er die Geduldigen erkennt” (3:142)

Allah, erhaben ist Er, prüft den Muslim aus mehreren Gründen, zwei davon sind:

  • Allah, erhaben ist Er, tilgt dadurch Sünden
  • Allah, gepriesen ist Er, erhöht dadurch die Gläubigen um Stufen im Paradies

Jede Prüfung ist bedacht und hat einen Sinn. Auch wenn wir oft die Weisheit unseres Herrn, erhaben ist Er, dahinter nicht verstehen, hat es doch ein großen Nutzen für uns. Wenn wir zurück schauen, zu Lebzeiten unseres Propheten, Allahs Heil und Segen auf ihm, werden wir erkennen, dass der beste Mensch, der je gelebt hat, nämlich Muhammad, Allahs Heil und Segen auf ihm, am härtesten geprüft wurde und immer standthaft geblieben ist. SubhanaAllah, wie ist es bei uns, sind wir standhaft?

Schaut, was Allah, gepriesen ist Er, uns verspricht:

“Was immer an Ärger, Krankheiten, Ängsten, Trauer, Schmerzen und Sorgen einen Muslim treffen und sei es nur das Stechen eines Dorns. Allah entfernt einige seiner Sünden (des Gläubigen) aufgrund von ihnen (den Ängsten, Krankheiten etc.)” (Bukhari/Muslim)

“(Er), Der den Tod erschaffen hat und das Leben, auf dass Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten verrichte; und Er ist der Erhabene, Allvergebende” (67:2)

Wir müssen Allah, erhaben ist Er, für jede Prüfung dankbar sein und Angst haben, wenn Er, erhaben ist Er, uns nicht prüft.

Möge Allah uns zu diejenigen machen, die begreifen und die Seine, gepriesen ist Er, Prüfungen, standhaft und geduldig aushalten!

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Bewusste Taten im Ramadan

“Der Monat Ramadan (ist es), in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung. (2:185)

Wir sind im gesegneten Monat Ramadan, es ist der beste Monat bei Allah. Im Monat Ramadan befreit uns Allah vom Satan. Wir haben 3 Feinde, liebe Geschwister: den Satan, unsere Begierden und die Gesellschaft, in der man sich befindet. Im Monat Ramadan hat der Satan nicht so wie sonst Einfluss auf uns Muslime, denn Allah hat versprochen, den Satan im heiligen Monat Ramadan in Ketten zu legen. Unser eigenes Ego bringt uns ebenfalls ins Verderben und jetzt, in diesem Monat, können wir unsere Begierden unter Kontrolle halten und versuchen, mehr gute Taten zu tun und sie letztendlich immer beizubehalten. Das ist unsere große Chance im Ramadan, liebe Geschwister, nämlich unsere Gelüste zu kontrollieren, in Zügeln zu halten und genau davon zu lernen, es auch in den anderen Monaten besser zu machen.

Es unterscheidet uns von den Ungläubigen, dass wir unsere Gelüste und Triebe unter Kontrolle halten und dadurch Allahs Wohlgefallen erlangen können. Die Taten, die Allah am meisten liebt im Monat Ramadan, sind: das Fasten, gefolgt vom Beten, den Bittgebeten, Quran lesen, die Lobpreisung von Allah und Kranke zu besuchen.

Für das Fasten belohnt Allah (erhaben ist Er) direkt, denn das Fasten tun wir nur für Allah. Durch das Gebet reinigen wir unsere Seele und wir werden gottesfürchtiger; es ist der direkte Kontakt zu unserem Schöpfer. Die Bittgebete haben Einfluss auf die Vorherbestimmung und sie schützen uns. Und den Quran intensiv lesen lässt uns immer wieder vor Augen halten, was richtig ist, und es hilft uns, auf Allahs Weg zu bleiben. Wir sollten Allah so oft wir können lobpreisen und besonders im Monat Ramadan, denn Allah liebt die Lobpreisung. Krankenbesuche im Monat Ramadan zu machen ist sehr gut, denn wir werden dadurch barmherzig und dankbar.

“Nur diejenigen glauben an Unsere Zeichen, die, wenn sie damit ermahnt werden, ehrerbietig niederfallen und ihren Herrn lobpreisen und sich nicht hochmütig verhalten.” (32:15)

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Was ist die Seele?

Ibn Mas’ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: “Während ich mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, in einem Palmenhalm in Al-Madina war, und er sich auf einen blattlosen Palmzweig stützte, kamen einige Juden an uns vorbei. Die einen von ihnen sagten zu den anderen: »Befraget ihn über die Seele!« Andere sagten:»Fraget ihn nicht, damit ihr nicht das von ihm höret, was ihr nicht möget?«Da begaben sie sich zu ihm und sagten: »O Abu-l-Qasim, berichte uns über die Seele!« Der Prophet blieb stehen, schwieg für eine Weile und gab ihnen keinerlei Antwort. Ich wusste, dass er gerade dabei war eine Offenbarung zu empfangen. Da hielt ich mich von ihm fern, bis die Offenbarung soweit war, dann rezitierte er: “Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: “Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.” (Sahih Bukhari Nr. 4721, Quran 17:85)

Das Wissen über die Seele ist verborgen bei Allah, erhaben ist Er, so können  wir nichts über die Seele berichten und auch unsere Vorstellungskraft reicht nicht aus, um uns dieses Wissen anzueignen. Der Körper ist die äußere Form, die das Leben auf der Erde ermöglicht. Er stirbt und wird verwesen; die Seele aber ist unsterblich.

“Sag: Abberufen wird euch der Engel des Todes, der mit euch betraut ist. Hierauf werdet ihr zu eurem Herrn zurückgebracht”. (32:11)

Im Leben lebst du mit der Hoffnung, doch diese verlässt dich im Grab, wenn dir kundgetan wird, was deine Seele vorausgeschickt hat. Die Seele eines jeden Menschen verlässt seinen Körper im Augenblick des Todes. Jeder muss ins Grab gehen, bevor er in die Hölle oder in das Paradies gelangt (außer dem Märtyrer). So wie jeder im Körper seiner Mutter sein muss, bevor er auf die Erde kommt, genauso wird er dieses Leben verlassen, um ein neues Leben im Grab aufzunehmen.

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