Warum fühlt man sich als Muslim in der eigenen Familie fremd? Woher kommt diese Abneigung zur Gesellschaft, in der wir leben? Die Antwort hat uns Allah (erhaben ist Er) schon vor mehr als 1400 Jahren im Quran gegeben.
“Er sagte: „Ich klage meinen unerträglichen Kummer und meine Trauer nur Allah (allein), und ich weiß von Allah her, was ihr nicht wisst.” (9:86)
Es ist ein Zeichen des Guten auf Allahs Weg, liebe Geschwister, dass wir uns fremd und allein gelassen fühlen unter Ungläubigen. Der Freundeskreis, die Familie, alle Menschen, die ungläubig sind, verstehen diesen Weg nicht. Denn Allah hat ihre Augen und ihr Herz verschlossen. So lange sie nicht sehen, so lange werden sie uns abweisen und wir uns fremd fühlen, auch da wo wir zu Hause sind. Der Islam verändert das ganze Leben. Hat man Allahs Liebe erfahren, dann wird man nie mehr zurück wollen zu dem falschen und nur von Menschengesetzen gemachten Leben. Denn mit der Rechtleitung wird man motiviert und schaut nur auf Allahs Gesetze und will diese praktizieren, sonst fühlt man sich nicht wohl. Wenn wir Kontakt zu islamischen Geschwistern halten, dann wird das Fremdsein erträglicher und es geht uns besser. Deshalb sollten wir nicht traurig sein, denn die wahren Gewinner am Jüngsten Tag sind die Fremden und das sind inschaAllah wir, liebe Geschwister.
“Der Islam hat fremd angefangen und wird am Ende wieder zu seinem Fremdsein zurückkehren.”
