“Der Monat Ramadan (ist es), in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung. (2:185)
Wir sind im gesegneten Monat Ramadan, es ist der beste Monat bei Allah. Im Monat Ramadan befreit uns Allah vom Satan. Wir haben 3 Feinde, liebe Geschwister: den Satan, unsere Begierden und die Gesellschaft, in der man sich befindet. Im Monat Ramadan hat der Satan nicht so wie sonst Einfluss auf uns Muslime, denn Allah hat versprochen, den Satan im heiligen Monat Ramadan in Ketten zu legen. Unser eigenes Ego bringt uns ebenfalls ins Verderben und jetzt, in diesem Monat, können wir unsere Begierden unter Kontrolle halten und versuchen, mehr gute Taten zu tun und sie letztendlich immer beizubehalten. Das ist unsere große Chance im Ramadan, liebe Geschwister, nämlich unsere Gelüste zu kontrollieren, in Zügeln zu halten und genau davon zu lernen, es auch in den anderen Monaten besser zu machen.
Es unterscheidet uns von den Ungläubigen, dass wir unsere Gelüste und Triebe unter Kontrolle halten und dadurch Allahs Wohlgefallen erlangen können. Die Taten, die Allah am meisten liebt im Monat Ramadan, sind: das Fasten, gefolgt vom Beten, den Bittgebeten, Quran lesen, die Lobpreisung von Allah und Kranke zu besuchen.
Für das Fasten belohnt Allah (erhaben ist Er) direkt, denn das Fasten tun wir nur für Allah. Durch das Gebet reinigen wir unsere Seele und wir werden gottesfürchtiger; es ist der direkte Kontakt zu unserem Schöpfer. Die Bittgebete haben Einfluss auf die Vorherbestimmung und sie schützen uns. Und den Quran intensiv lesen lässt uns immer wieder vor Augen halten, was richtig ist, und es hilft uns, auf Allahs Weg zu bleiben. Wir sollten Allah so oft wir können lobpreisen und besonders im Monat Ramadan, denn Allah liebt die Lobpreisung. Krankenbesuche im Monat Ramadan zu machen ist sehr gut, denn wir werden dadurch barmherzig und dankbar.
“Nur diejenigen glauben an Unsere Zeichen, die, wenn sie damit ermahnt werden, ehrerbietig niederfallen und ihren Herrn lobpreisen und sich nicht hochmütig verhalten.” (32:15)



